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Bohnen blanchieren

– Gemüse blanchieren:

Was ist Blanchieren?

Bohnen blanchieren

Bohnen blanchieren

Blanchieren ist das kurzzeitige Angaren, Überbrühen oder Eintauchen von Gemüse in einer großen Menge siedendes Wasser. Dazu braucht man die Hilfe einiger nützlicher Küchengeräte.

Neben dem kochenden Wasser gibt es auch das Blanchieren im heißem Wasserdampf.

Anschließend wird das Gargut in Eiswasser abgeschreckt, was nichts anderes bedeutet, als dass die Lebensmittel kurzeitig in eiskaltes Wasser getaucht werden, um den Garprozess zu stoppen und um die Farbe, den Geschmack und die Struktur des Gemüses zu erhalten.

Es ist also ein Küchenverfahren bestehend aus Hitze und Eis. Das Blanchieren gehört zu den Vorbereitungsverfahren. Die Lebensmittel werden zur Weiterverarbeitung für einen anderen Folgeprozess vorbereitet. Dabei ist das richtige Timing für das erfolgreiche Gemüseblanchieren entscheidend.

Neben Gemüse können auch Pilze blanchiert werden.

Warum blanchiert man Gemüse?

Gemüse blanchieren

Gemüse blanchieren

Lebensmittel werden in der Regel vor dem Einfrieren blanchiert. Dadurch werden Keime abgetötet, Enzyme gestoppt, die Farbe bleibt erhalten und wird sogar noch kräftiger und schöner.

Letztendlich wird sogar das Volumen des Garguts reduziert, was für die Einlagerung im Gefrierschrank vorteilhaft ist.

Nach einer Minute Blanchieren sind 90 Prozent der Enzyme inaktiv.

Tomaten und auch Mandeln lassen sich nach dem Blanchieren besser häuten. Vitamine und Nährstoffe werden geschont.

Das Blanchieren unter Dampf ist noch schonender, denn dabei bleiben sogar noch die wasserlöslichen Inhaltstoffe wie z.B. Vitamin C erhalten.

Man blanchiert Gemüse auch, um es besser verarbeiten zu können. Wirsingkohlblätter z.B. können so geschmeidig gemacht werden. Wirsingkohl ist durch seine Textur sehr starr und fest, das Blatt bleibt beim Rouladen machen nicht in der gewünschten Form. Das Blanchieren bewirkt, dass die Blätter weicher und formbarer werden und man so die gewünschte Umwicklung für Rouladen und anderes hinbekommt.

Geschmacklich profitieren einige Gemüsearten vom Blanchieren, in dem sie ihre Bitterstoffe verlieren.

Besonders grünes Gemüse wird noch farbintensiver, denn das im grünen Blattgemüse vorkommende Chlorophyll kommt an die Oberfläche.

Bohnen blanchieren

Kommen wir nun dazu, wie man die Bohnen blanchiert.

Was braucht man zum Bohnen blanchieren?

  • Grüne Bohnen
  • Brett und Messer
  • Einen großen Kochtopf mit kochendem Salzwasser, mit wenigstens einem ½ Teelöffel Salz
  • Behälter mit Eiswasser (Wasser mit Eiswürfel) (Man kann auch hier auf die Eiswürfel noch Salz geben, das senkt noch besser die Temperatur des Eiswassers ab)
  • Kelle – am besten eine Schaumkelle mit Drahtgitter

Wie geht man zum Bohnen blanchieren vor?

Blanchierte Bohnen im Menü

Blanchierte Bohnen im Menü

Die Bohnen werden kurz gewaschen. Die Enden werden abgeschnitten.

Das Wasser wird in einem großen Topf mit wenigstens einem ½ Teelöffel Salz zum Kochen gebracht. Durch das Salz geben die Bohnen beim Blanchieren keine Geschmackstoffe ab.

Die Bohnen werden nun zum Blanchieren ins Wasser gegeben. Das möglichst in kleinen Mengen, denn durch die kühlen Bohnen wird das Wasser wieder abgekühlt.

Mit den Bohnen wird das Wasser weiter gekocht. Die Bohnen müssen nun zwischen 30 Sekunden und mehreren Minuten im Wasser kochen, je nach dem was man mit den Bohnen hinterher vorhat. Zum Einfrieren reicht eine kurze Zeit. Wenn man sie nach dem Kochen für den Verzehr oder Bohnensalat blanchieren möchte, weil sie frisch und knackig bleiben sollen, dann bauchen sie mehr Zeit im Garprozess.

Wer seine Bohnen nicht im kochendem Salzwasser garen möchte, kann sie zum Blanchieren auf ein Lochblech legen und dieses bei 100 Grad heißem Dampf in den Ofen schieben. Dabei bleiben im Gegensatz zur Wassermethode alle wasserlöslichen Vitamine erhalten.

Die Bohnen sollten auf dem Punkt im kochenden Wasser garen. Anschließend werden sie mit der Schaumkelle aus dem kochenden Wasser genommen und in das Eiswasser gelegt. Das kalte Wasser sorgt für die Abschreckung, das heißt, es bewirkt einen abrupten Temperatursturz und beendet instant den Garvorgang.

Im Eiswasser sollten sie nur so lange drinbleiben, bis der Garprozesse gestoppt wurde, denn auch hier, wieder im Wasser, können den Bohnen nun weitere Nährstoffe und Vitamine verloren gehen. Das möchte man ja verhindern. Das Blanchieren der ersten Bohnen ist nun fertig.

Nun geht es in die zweite Runde, die nächsten Bohnen sind zum blanchieren bereit und werden in den Topf mit kochendem Wasser gegeben und alles geht von vorne los.

Die Bohnen sind nun nach dem Blanchieren noch grüner als zuvor. Das kann man ebenfalls bei Zuckerschoten, Rosenkohl oder auch Spinat und bei vielen anderen grünen Gemüsearten beobachten. Wie oben schon erwähnt, liegt es am Chlorophyll des grünen Blattgemüses, welches nun an die Oberfläche kommt und die Farbe noch kräftiger und strahlender macht.

Nun sind die Bohnen nach dem Blanchieren bereit, entweder zum Verzehr, zur Weiterverarbeitung oder zum Einfrieren, je nach dem was Sie vorhaben und wieviel Garzeit Sie den Bohnen spendiert haben.

Eine geeignete Schaumkelle / Schaumlöffel zum Bohnen blanchieren:

Zum Bohnen blanchieren braucht man die Unterstützung geeigneter Küchengeräte. Damit Ihnen das Bohnen blanchieren gut gelingt und Sie sicher mit dem kochendem Wasser hantieren können, empfehlen wir Ihnen die WMF Schaumlöffel 36,5 cm Profi Plus.

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Video zum Thema Bohnen blanchieren

Damit Sie sich das nun alles noch mal visuell ansehen können, haben wir hier in Video, in dem das Bohnen blanchieren anschaulich gezeigt wird.

 

Ein Rezept für blanchierte Bohnen

Blanchierte Prinzessbohnen in Schinken gewickelt

Blanchierte Bohnen in Schinken gewickelt

Blanchierte Bohnen in Schinken gewickelt

Es gibt eine Vielzahl von Rezepten für Ihre nun blanchierten Bohnen. Versuchen Sie es doch einmal mit Blanchierte Prinzessbohnen in Schinken gewickelt.

Sie blanchieren die Bohnen wie oben beschrieben.

Nach dem Blanchieren geben sie die Bohnen mit etwas Bohnenkraut in eine Pfanne mit Olivenöl, in der sie schon eine geschnittene Zwiebel und etwas Knoblauchzehe glasig gebraten haben. Sie können jetzt Gemüsebrühe zugeben und die Bohnen kochen lassen, bis sie bissfest sind. Nun mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Sehr schön auf dem Teller sehen die Bohnen aus, wenn Sie diese noch mit Schinken umwickeln. Der kräftige, salzige Schinkengeschmack passt hervorragend zu den Prinzessbohnen.

Zu den Bestsellern Schaumlöffel