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Espresso – eine deutsch/italienische Freundschaft

Espresso – ein dunkler Zaubertrunk für helle Köpfe

Espresso - italienischer Kaffee

Espresso – italienischer Kaffee

– Mailand – das ist die Mailänder Scala mit der Erinnerung an den großen Pavarotti und Mailand steht für Mode pur. Und noch etwas kleines schwarzes stammt von dort. Nein, nicht das kurze Abendkleid, sondern hier bedeutet klein und schwarz – Espresso. Denn die Erfindung des Verfahrens der Herstellung kommt aus Mailand. Espresso – eher eine deutsche Bezeichnung. Am besten man bestellt in Italien gleich uno caffè. Was das ist? Na der Espresso auf Italienisch.

Schwarz und stark muss er sein

Robusta – für den deutschen Filterkaffee eher verpönt, hier greift man lieber zur Mischung mit Arabikamischungen. Denn Robustabohnen sind dunkler und es fehlt ihnen an „rundem“ Geschmack. Dafür zeichnen sie sich durch Crema aus. Durch das heiße Wasser, das durch hohen Druck durch das Kaffeepulver gepresst wird, erzeugt crema naturale. Das bedeutet, dass die schmackhafte Crema nichts Künstliches ist. Desto dunkler die Bohnen, desto weniger Fett, desto schaumiger das Ergebnis. Und noch eine wichtige Sache unterscheidet Espresso vom Filterkaffee: Der Koffeingehalt! Dieser ist obwohl stärker im Geschmack, beim Espresso weitaus reduzierter als beim deutschen Kaffee. Da auch durch das starke Röstverfahren der Säurehaushalt weniger zu Buche schlägt, ist ein Espresso de Facto durchaus etwas für den nicht so stabilen Magen.

Die Krönung des kleinen Italieners

Doch wer denkt an deinen Magen, wenn es um Italien geht? – Niemand! – Und seinen Gästen einen Espresso zum Abschluss – nach Mozzarella an Tomaten mit Basilikum, Spagetti Seniorita an Olivenöl mit Knoblauch und vielen Kräutern bis hin zum Tiramisu – zu reichen. Dazu gehört zunächst das richtige Tassengeschirr. Nichts schmeckt erbärmlicher als lauwarmer Espresso. Und er wird schnell und gnadenlos unterkühlt. Deshalb ist dieser stets in dickwandigen Porzellantassen zu servieren.

Wie auch immer – Espresso muss es sein

Die Abkühlung wird nur den Afgogato mit der Kugel Vanilleeis gestattet. Wobei die Tasse dann aber Cappuccino Größe besitzen sollte. Ansonsten tut man gut daran, die Picoli Tassen vorab anzuwärmen. Nach dem Essen kommt nun der Star des Genießens auf die Bühne. Applaus für den Espresso, den doppelten Espresso oder den Espresso mit Schuss. Da es italienisch bleiben soll, nimmt man für dieses Extra einen Grappa. Doch Aufgepasst – bei der Dosierung des Kaffeemehls etwas mehr nehmen. Und den Grappa etwas anwärmen, sonst entsteht ein „müder Italiener“. Für einen süßen Espresso stellt man eine Schale mit Würfelzucker bereit.

Ein Original nur mit dem Original

Mit der richtigen Siebträgermaschine gelingt der uno caffè - Espresso

Mit der richtigen Siebträgermaschine gelingt der uno caffè – Espresso

Aber die beste Idee nützt einem nichts, wenn es kein originales Siebträgermaschinengerät in der Küche gibt.  Diese arbeiten mit erhöhtem Druck und erzeugen so die beliebte haselnussfarbene Crema des Espressos. So eine Siebträgermaschine bereitet nicht nur Espresso zu, auch Latte Macchiato oder Cappuccino ist mit einer zusätzlichen Milchaufschäumdrüse möglich. Ein Siebträgermaschine Vergleich gibt Aufschluss über Eigenschaften, Ausstattung und Leistungen der auf dem Markt erhältlichen Maschinen.

Wer wirklich original italienischen caffe bereiten möchte, entscheidet sich für eine Siebträgermaschine. Kaffee-Vollautomaten können hervorragende Kaffeespezialitäten zaubern, nur der Espresso gehört nicht zu dieser Qualität.

Kleinigkeiten und Fertigkeiten

Man unterscheidet zwischen elektrischen und manuellen Siebträgermaschinen. Beim letzteren muss das Kaffeemehl mit einem Tamper festgedrückt werden. Keiner zur Hand? Dann übernimmt diese Aufgabe auch die Rückseite des Esslöffels. Die manuellen Geräte gibt es ab 50 Euro. Die elektrischen Siebträger hingegen sind von ca. 250 bis an die 4000 Euro zu erwerben. Doch die Maschinen können nur gut arbeiten, wenn diese stets penibel gereinigt werden. Hierzu gehört auch das Entkalken. Fängt die Crema an nicht mehr stabil zu erscheinen, liegt es meistens an Verkalkung.

Zisch, Dampf, Zisch – der Espresso ist fertig. Come stai? Multe bene, gracia. Bella Italia lässt grüßen. Man genieße beim Espresso dolce vita.

 

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