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Kochen mit Schinken

Deftig oder zart – mit Schinken kann man viele leckere Gerichte zaubern

Kochen mit Schinken

Kochen mit Schinken

– Schinken ist ein wirklich dehnbarer Übergriff eines tierischen Nebenerzeugnisses, welches in den meisten Fällen aus dem Schwein sowie aus der Keule, Oberschale, Hüfte oder Nuss gewonnen wird.

Es gibt variable Zubereitungsarten, die derweil für unterschiedliche Geschmäcker vom Kochschinken bis Parmaschinken oder Räucherschinken stehen. Ob gepökelt, geräuchert, getrocknet, gebraten oder gebrüht – der Schinken hat in vielen Gerichten sein zu Hause und verzaubert den Geschmack, damit es am Gaumen köstlich kitzelt.

Wer mehr über das Thema „Kochen mit Schinken“ erfahren möchte, der ist hier richtig und dem läuft sicherlich bald das Wasser im Munde zusammen.

Der Schinken und seine vielseitigen Unterschiede

Schinken gibt es in vielen Varianten auf dem Markt

Schinken gibt es in vielen Varianten auf dem Markt

Welche Schinkensorten gibt es?

Schinken ist gleich Schinken? Natürlich nicht. Es gibt Kochschinken, rohen Schinken, Parmaschinken und viele weitere Schinkenvariationen, sodass hier eine kleine Schinkenkunde nicht fehlen darf. Immerhin ist diese enorm wichtig, um die Unterschiede kennenzulernen und somit auch für potenzielle Schinkengerichte den richtigen Schinken auswählen zu können, der bei der Zubereitung enorm wichtig ist. Daher ist diese Schinkenkunde eine kleine Einführung in das köstliche Produkt, welches so flexible sein kann. Wer hätte das gedacht?

Luftgetrockneter Schinken

Die meisten Menschen kennen luftgetrockneten Schinken längst. Es ist der hauchdünne Parmaschinken aus Italien oder zum Beispiel der Serrano-Schinken aus Spanien. Luftgetrocknet bedeutet wirklich, dass der Schinken an der Luft getrocknet wird, weil die Länder (meist Südeuropa ) die besten Klimavoraussetzungen genießen, damit dieser an der Luft getrocknet werden kann. Zubereitungsunterschiede gibt es anhand der Gewürze und Geheimrezepte, sodass luftgetrockneter Schinken lediglich die Gemeinsamkeit der Trocknung besitzt und des hauchdünnen Schnitts, aber nicht den Geschmack.

Räucherschinken

Räucherschinken ist vor allem durch Regionen mit kalten Bedingungen bekannt geworden. Dort, wo die Luftfeuchtigkeit enorm war, dass Schimmel die Erträge der Tiere verderben konnte, wurde alles geräuchert, um es länger konservieren zu können. Das geschieht jedoch bis heute auch mit dem Räucherschinken, die mit unterschiedlichen Hölzern und Rezepturen versehen werden, um einen unterschiedlichen Geschmack zu ermöglichen. So zum Beispiel der Schwarzwälder Schinken oder Ammerländer Schinken.

Rohschinken

Rohrschinken wird gepökelt, luftgetrocknet oder auch geräuchert. Dadurch wird der Schinken zum einen länger haltbar gemacht und bleibt durch seinen unverkennbaren Geschmack ein Highlight. Milchsäurebakterien sowie die enzymatischen Prozesse sorgen derweil dafür, dass der Geschmack des klassischen Rohschinkens zustande kommt.

Kochschinken

Eine Salzlake wird mittels Injektion in den Kochschinken verteilt, ehe dieser gebrüht wird. Er soll eine helle Farbe bekommen und entsprechend geschmackvoll bleiben. Deswegen muss eine Salzlake genutzt werden und natürlich extra Zutaten, damit nach dem Brühvorgang dieser Kochschinken meist in Scheiben serviert werden kann.

 

Wer hätte gedacht, dass es so viele Unterschiede beim Schinken gibt? Natürlich werden die meisten Schinken aus denselben Teilen eines Schweins gewonnen, aber offenkundig ist zu erkennen, dass anhand der Zubereitung und Verarbeitung die wahren geschmacklichen Unterschiede zu erkennen sind. Nicht zu vergessen, dass der Serrano-Schinken oder Parmaschinken zu edlen Schinkensorten gehören und das alles aus besonderen Stücken des Schweins? Hand aufs Herz, wer hat mit solchen Unterschieden gerechnet?

Der Schinken in all seinen Formen und Besonderheiten

Nun wissen wir, was es für unterschiedliche Schinkenarten gibt, aber selbst bei der Form gibt es etliche Variationen. So ist es oftmals leichter, bei der Zubereitung von Speisen den richtigen Schinken sofort auszuwählen und dafür zu sorgen, dass alles in der Küche reibungslos und schnell geht, wer hätte damit gerechnet? Folgende Formen sind beim Schinken heutzutage im Supermarkt, Discounter oder Fachhändler allgegenwärtig.

  • Schinken am Stück
  • Hauchdünne Scheiben
  • Gewürfelt (Schinkenwürfel)
  • Normal dünne Scheiben (Kochschinken)

Hauchdünn ist vor allem in Italien und Spanien garantiert, weil der Serrano-Schinken oder Parmaschinken geschmacksintensiv ausreichend dünn geschnitten ausreicht, um auf Weißbrot oder zum Probieren verköstigt zu werden. Viele Italiener, Spanier, aber auch West- und Osteuropäer genießen ein hauchdünnes Stück Schinken auch mal eben zwischendurch.

Schinkelwürfel sind gut geeignet für ein deftiges und sättigendes Gebäck

Schinkelwürfel sind gut geeignet für ein deftiges und sättigendes Gebäck

Während die Schinkenwürfel eher für Zubereitungen von Speisen gedacht sind und der klassische Kochschinken zum Beispiel für den bekannten „Strammen Max“, welcher in Deutschland gerne serviert wird und über die Grenzen hinaus an Bekanntheit gewonnen hat.

Wie Schinken beim Backen eingesetzt werden kann

Beim Backen ist es etwas komplizierter, weil Kochschinken schnell austrocknet und seine Farbe verliert. Das nervt natürlich. Aus diesem Anlass ist bei Rezepten wie Aufläufen stets dafür zu sorgen, dass eine gute Soßenbasis wie für einen Nudel-Schinken-Auflauf vorhanden ist, damit kein Schinken austrocknet. Egal ob Räucherschinken, Kochschinken oder luftgetrockneter Edelschinken.

Wie kann man Schinken beim Kochen einsetzen?

Beim Kochen wird bevorzugt der Kochschinken oder Würfelschinken genutzt. Selbst in Italien. Je nach Gericht geht es um Kostenersparnisse und einen deutlichen Geschmack. Die Carbonara Soße kann zum Beispiel mit Schinken oder Schinkenwürfel verfeinert werden. Doch auch im Allgemeinen können Sahnesoßen einen angenehmen Pfiff in Form von Kochschinken gut gebrauchen oder?

Rezepte, an denen der Schinken nicht fehlen sollte!

Gekochter Schinken - eine ideale Zutat für Nudelaufläufe und Pizzen

Gekochter Schinken – eine ideale Zutat für Nudelaufläufe und Pizzen

Jetzt haben wir so viel über den Kochschinken, rohen Schinken und den Schinken im Allgemeinen erfahren – da sollte man doch mal kurz schauen, was es an Rezepten gibt oder? Es reicht ja wenigstens ein Rezept, um schon einmal eine Idee zu bekommen, wie in Zukunft weitere Gerichte veredelt werden und der Schinken eignet sich da hervorragend.

Nudelschinkenauflauf

Zutaten:
125 Gramm Kochschinken
250 Gramm Penne
350ml Sahne
Gewürze nach Wahl
Geriebener Gouda oder Gouda am Stück zum selber reiben
Frische Kräuter wie Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch nach Wahl

Zubereitung:
Die Nudeln in Salzwasser abkochen. In der Zwischenzeit den Schinken in feine Scheiben schneiden und danach einfach würfeln. So ist eine optimale gleichgroße Größe garantiert. Während die Nudeln kochen kann die Sahnesoße angerührt werden. Dazu die 350ml Sahne in einen Kochtopf mit Salz, Pfeffer und gerne frischen Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie oder Basilikum sowie weiteren Gewürzen von Paprika rosenscharf bis Maggi kurz anwürzen. Die Nudeln dürften jetzt langsam fertig sein und abgetropft in einem Sieb auf ihren Einsatz warten. In der Zwischenzeit die Sahne mit den Gewürzen aufkochen lassen und den Schinken dazugeben. Nun die Nudeln in einer Auflaufform verteilen und die Soße drüber verteilen. Gleichmäßig, damit alle Nudeln unter der Soße bedeckt sind. Nun den geriebenen Gouda oben drauf und alles für 40 Minuten bei 180 Grad im Backofen.

Schon ist ein Gericht mit Schinken fertig, welches auch bei Kindern beliebt ist. Es sättigt, schmeckt gut und ist eine gute Energielieferquelle dank der Kohlenhydrate.

Noch mehr Rezepte mit Schinken, insbesondere Schinkenwürfel gibt es hier: www.schinkenwuerfel.de

Kochen mit Schinken – die Flexibilität ist gegeben

Mit Schinken kochen gehört in der spanischen und italienischen Küche längst dazu. Wobei auch die Franzosen hier auf dem Vormarsch sind. Doch in Deutschland weiß man sich ebenfalls zu helfen und den köstlichen Schinken in seinen unterschiedlichsten Formen und Geschmäckern zu nutzen. Ob beim Nudelschinkenauflauf, bei einer einfachen Sahnesoße oder doch lieber beim Strammen-Max. Der Schinken hat auch hierzulande Tradition und kommt vermehrt zum Einsatz. Was unschwer daran liegt, dass er so flexible und geschmackvoll ist.

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